Pridemonth im Hinterland

Unter normalen Umständen lasse ich mich nicht schnell für ein Wochenende in der Tiroler Pampa  begeistern, aber es hatte 32° Grad in unserer WG und mein brummender Kopf verfluchte jedes vorbeifahrende Auto.

Also packte ich meine Sachen und fuhr mit meiner Mutter und dem Rest der Verwandtschaft nach Tirol.
Mir stand also ein Wochenende mit viel Bier und zurückgehaltenen Worten gegenüber. Eventuell ein bisschen Wandern.

Schon die Ankunft war leicht überfordernd. Viele Umarmungen, Küsse auf Wangen und Fragen die sich nicht so schnell beantworten ließen.

Wie gehts in der Stadt? Was ist auf der Uni? Du hast abgenommen? Arbeitest du etwas? 

Überwältigt und schon nach 2 Minuten genervt bekommen wir den unfertigen Betonklotz zu Gesicht. Von außen hat das Haus Ähnlichkeiten mit einem postkommunistischen Plattenbau und von innen schlägt einem die aufblühende Familienidylle ins Gesicht. Alles ist darauf ausgelegt, dass sich die zwei jungen Menschen ihren Traum von der glücklichen Dorfidylle erfüllen. Bei dem Gedanken daran, dass sich in diesem Kaff ein jugendlicher Mensch ordentlich entwickeln soll, kommt mir die Kotze hoch. Der nächste Typ auf Grindr ist stolze 15 km entfernt. Mein Herz schmerzt.

Ich muss schon seit wir das Haus betreten haben versuchen, meine Abneigung für diese Familienromantik zu verbergen.
Die Führung durch das Haus beginnt und ich spiele Begeisterung vor. In Wirklichkeit würde ich gerne aus dem Panoramafenster in der Küche springen und auf den noch warmen Asphalt in der Hauseinfahrt zerschellen. Es widert mich alles an.
Meine Cousine und ihr Mann sind 4 Jahre älter als ich. Werde ich auch in vier Jahren mein Einfamilienhaus der Familie präsentieren? Aus Mangel an Alternativen einen festen Job angenommen haben? Von Kinder träumen? Mein Kopf beginnt sich zu drehen und beunruhigende Zukunftsvisionen in der Vorstadt bilden sich vor meinem inneren Auge. Ich brauche dringend eine Zigarette.

„Und das hier ist das Kinderzimmer“

Ohhhhh

Ahhhhhh

Oma: „Wie lange ist es denn noch?

Cousine: „Noch ist ja noch nichts sicher.“

„Das hier ist das zweite Kinderzimmer?“

Oma umarmt Cousine und fängt an zu heulen

Jetzt rührt mich die gesamte Situation. Ob es die Liebe für meine Oma ist oder sonst was weiß ich nicht genau. Aber bei dem Gedanken an Enkelkinder funkeln ihre Augen immer so schön. Ich reiße mich zusammen, um nicht auch loszuheulen.

Der kurze Gefühlsausbruch wird von einer erneuten, rührenden Geste gefolgt: Der Mann meiner Cousine drückt mir ein Bier in die Hand. Ich könnte ihm in diesem Moment um den Hals fallen, aber ich beherrsche mich.
Die anderen Cousinen und ich sondern sich vom Rest der Familie ab. Wie früher bei den Familienfeiern, wenn sich die Kinder in die Spielzimmer verkrochen haben und die Eltern ruhig ihre Streitgespräche führen konnten. Damals hatten wir nicht verstanden warum Ausländer schlimm sind. Wir haben sich gelangweilt und sind abgehauen.
Jetzt verstehen wir die Gespräche, aber fühlen uns hilflos. Wieder verkriechen wir uns. Nicht zum spielen, sondern zum kiffen. Rebellisch als wären wir wieder 17.

Auf dem Balkon ist die Aussicht atemberaubend. Von dem kleinen Hügel auf dem das Haus steht, sieht man über das überschaubare Dorf. Darüber hinaus räkeln sich Berge in die Höhe. Wie auf einer Postkarte.

Das Gras und Bier lockern die Stimmung. Abgesondert von den Eltern und Großeltern können wir über mehr als nur Belanglosigkeiten sprechen. Ich erfahre, dass mein Coming-out mehr Wellen geschlagen hat als ich gedacht habe. Ich erzähle rührend und mit lockerer Zunge wie damals alles abgelaufen ist. Wie meine Mutter mit meinem Outing umgegangen ist. Wie ich mich gefühlt habe und warum ich dann in die Stadt abgehauen bin. Vorgehalten habe ich als Grund immer das Studium, jedoch spielten viel mehr mit. Das wird mir erst jetzt mit etwas Abstand bewusst. Wie hätte ich das mit 18 auch in Worte fassen sollen.
Kurz werde ich nachdenklich und will mit meiner Mutter darüber reden. Mir ihre Seite anhören. Sie hat mir den Rücken gestärkt und negative Kommentare abgeschirmt. Kein einziges Mal wurde ich unangenehm von Verwandten angequatscht.
Schnell werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Der Grindr Ton erklingt und die orange Maske lacht mich an. Ich bereue, dass ich mir nur aus Neugierde die App heruntergeladen hatte. Nur um zu Wissen wie weit in der Pampa ich hier wirklich bin.

„Hey Gehst du heute aus?“

Lustig kann hier Ausgegangen werden ohne sich im Schützenkeller des Onkels mit selbstgebrannten umzuhacken?

Nach kurzem Schreiben und Bildtausch stellt sich raus, dass 3 Min von uns Weg eine große Feier ist. Das Event des Jahres. Ist mega cool wurde gesagt und die Lobpreisung schreckt mich ab.
Mir ahnt grausiges. Übersteuerte Boxen die Schlager spielen. Betrunkene Dudes die mit ihren jämmerlichen Verhalten jemanden abzuschleppen versuchen. Mädchen die mit weit aufgerissenen Mund nach dem Strohhalm im Bacardicola Glas fischen. Kleidung aus der miesen Zeit der 2000er. Ein Albtraum.

Weil ich anscheinend auf öffentlichen Suizid stehe und mittlerweile viel zu betrunken bin, um rationale Entscheidungen zu treffen, überrede ich alle, dass wir auf das Fest gehen. Natürlich sage ich dem Typen auch zu. Der Spaß kann beginnen!

Dort angekommen werden wir erstmal vom Türsteher angemacht, weil eine von uns keinen Ausweis dabei hat. Meine Wut auf dieses Loch wird größer, aber es ist auch aufregend. Ich denke daran wie mir einer der auftrainierten, böse dreinschauenden Typen  eine in die Fresse haut, weil ich Schwuchtel ihn nicht anschauen brauche. Meine Todessehnsucht formt sich zu konkreten Bildern.
Wir beschließen sich unter die Menschen zu mischen und versuchen nicht aufzufallen. Ich würde mich selbst nicht als sehr flamboyant bezeichnen. Ich bekomme oft zu hören, dass Leute überrascht seien, dass ich schwul bin, was auch immer das heißen soll, aber hier falle ich anscheinend mehr auf als ich gewohnt bin. Ständig starren uns  Menschen an und ich bin mir nicht sicher, ob sie riechen, dass wir nicht von hier sind oder ob ich noch Apfelkuchen im Gesicht kleben habe.
Im Versuch meine wahren Farben zu kaschieren, habe ich mich gänzlich schwarz angezogen. Ich bin bereit für ein Begräbnis. Wahrscheinlich mein Eigenes.
In dem Glauben dass ich locker als Hetero durchgehe, spaziere ich an den Türstehern vorbei in die Menschentraube vor dem Zelt. Wir kämpfen uns zur Bar. Ausnüchtern darf hier keiner. Soweit haben wir die Regeln verstanden.

Wir lernen Menschen aus Frankreich kennen die hier auf Wanderurlaub sind. Sie sind ebenso belustigt von dem wilden Treiben in dem ruhigen Dorf und erzählen uns von der Wanderung die sie heute gemacht haben. Ich frage sie  verzweifelt nach Gras, aber sie kiffen nicht. Ich verschwinde und suche den Typen von Grindr.

Ziemlich betrunken wanke ich vor dem Zelt herum. In einer Hand mein Handy und in der anderen mein Bier, warte ich auf den Dude, wie ich ihn kurzerhand getauft habe. (Name vergessen und vor zwei Tagen „The Big Lebowski“ gesehen) Seine Nachrichten wirken auch nicht mehr Nüchtern. Zum Glück.

Nach viel zu langen 5 Minuten in denen ich meinen Blick durch die Menge schweifen ließ und mich ausreichend  mit den Balzverhalten der ansässigen Jugend vertraut gemacht habe, steht er endlich vor mir und ist zum Glück genauso betrunken wie alle hier.
Er umarmt mich und wir versuchen Smalltalk zu betreiben. Ich erzähle von zuhause und dem Leben in der Großstadt. Frage wie es ist hier schwul zu sein und ob es hier überhaupt Gleichgesinnte gibt. Er erzählt mir, dass anscheinend viele nicht geoutet sind. Auf Grindr lernt man sie kennen, sagt er. Mich bedrücken die Schilderungen. Kann mir in meiner heutigen Situation schwer vorstellen, nicht ständig von Queers umgeben zu sein. Er macht ein paar Witze, um die Hoffnungslosigkeit zu kaschieren, aber es dringt eine schwere Traurigkeit durch. Wir wechseln das Thema aber meine Stimmung ist gedreht. Ich beginne zum Nachdenken und finde die gesamte Situation und wie ich damit umgegangen bin zum Heulen. Ich habe mir einen Witz daraus gemacht im Dorf undercover zu gehen, aber für viele ist das hier Realität.
Das der Dude nur im Internet Männer kennenlernen kann, deprimiert mich. Das sie dann meistens ungeoutet sind trifft mich mitten ins Herz. Als ohnehin einsame Dorfschwuchtel in einen Ungeouteten oder Hetero verliebt zu sein ist alles nur nicht schön. Ich sollte das eigentlich wissen und trotzdem war ich so ignorant und habe ständig Witze darüber gemacht wie verklemmt hier sicher alle sind. Ich beginne mich zu schämen, dass ich so voreingenommen war. Ich kam mir überlegen vor. Als wäre ich wieder ein arroganter Teenager. Ich habe total außer Acht gelassen, dass ich auch in so einem Kaff aufgewachsen bin. Der 19-Jährige Dude vor mir hätte genauso gut ich mit 19 sein können. Wie gern hätte ich mich damals getraut, mich mit anderen Männern zu treffen.

Noch bevor ich mich mehr schämen konnte, gingen wir auf die Tanzfläche, von wo ich mich aber schnellstmöglich wieder, mit dem Vorwand ich habe keine Zigaretten mehr, verpisste. Vor dem Zigarettenautomat angekommen fiel mir erstmal meine Geldbörse runter und während ich „Where is the money Lebowski?“ murmelte, lachte und fast das Gleichgewicht verlor, sammelte ich die Münzen wieder ein. Zwei vorbeikommende Menschen blieben stehen und halfen mir beim Einsammeln. Was für gute Seelen. Vielleicht haben sie mir auch Geld gestohlen. Wer weiß.

Anschließend fand ich den Dude nicht mehr. Erst am nächsten Tag habe ich seine Nachrichten auf meinem Handy gesehen. Er wollte sich nochmal mit mir treffen. Er fände mich süß. Kurz fühle ich mich geschmeichelt, aber bin dann schlussendlich froh, dass wir uns nichtmehr gesehen haben. Auch wenn ich ihn mit ziemliche Sicherheit geküsst hätte, so wüsste ich nicht wie mit der Situation umgegangen wäre. Zuviel hätte mich an meine eigene Jugend erinnert. Die Angst, dass jemand erkennen könnte wie ich wirklich fühle. Ich schäme mich immer mehr für meine Vorurteile gegen das Land.  Ich bin mir überlegen vorgekommen, dabei war ich derjenige der total unterlegen war. Der Dude steht zu seiner Sexualität und zu sich selbst. Egal was die Menschen rund um ihn für eine Meinung haben. Es ist einfach in einer liberalen Großstadt, wo jeden zweiten Tag LGBTQ+ Events stattfinden, seine wahren Farben zu zeigen. Dort wo sich auf Plakaten Männer küssen und CSD’s fester Bestandteil des Eventkalenders sind, muss sich keine verstecken. Es gehört einiges an Mut dazu zu sich selbst zu stehen in einer Gegend weit entfernt von den fast utopischen Großstädte. Er verliert seinen Stolz nicht und strahlt in einer Gegend, wo weit und breit kein CSD abgehalten wird.
Ich sollte es besser wissen. Kenne diese Situation aus meiner eigenen Jugend, aber ich war damals nicht stark genug dem Druck von außen standzuhalten. Ich habe mich verstellt und gelogen. Versucht mich irgendwie anzupassen; und bin bei der ersten Gelegenheit in die Stadt geflüchtet. In eine Umgebung wo es egal war, wenn du von Kopf bis Fuß regenbogenfarben angezogen bist.
Der Dude hingegen hängt sich eine Regenbogenflagge ans Auto und fährt durch ein 3000 Seelen Dorf. Wird an der Ampel angeschrien und beschimpft, aber ändert sich trotzdem nicht. Er bleibt standhaft und stolz. Die Welt braucht Menschen wie den Dude. Kleine Zeichen und Represäntation gewöhnen die Menschen am Land an neue Lebensrealitäten. So werden die Dörfer dieser Welt vielleicht auch bald schöne Orte wo Queers Leben können ohne Angst zu haben.
Ich will hier nicht sagen, dass ein Umziehen in eine liberalere Gegend nicht völlig gerechtfertigt ist. LGBTQ+ Menschen sollen aus unglücklichen Situationen fliehen können und können auch in Städten gesellschaftliche Veränderung anzetteln. Ich sage nur, dass die wenigen Menschen die sich als queer offen am Land zeigen, unglaubliche Veränderung anstoßen können. Den Weg für andere Menschen ebnen. Es muss nicht immer ein Stein durch ein Fenster sein. 50 Jahre nach Stonewall reicht eine kleine Regenbogenflagge am Auto eines Jungen.
50 Jahre nach Stonewall sind die Paraden eine reine, sich in der eigenen Meinung suhlende Veranstaltung. Die ohnehin schon liberalen Menschen in den Städten feiern eine Party. Das ist auch völlig legitim und soll so sein, aber glaubt nicht, dass sich so etwas ändern wird. So ändern wir nichts. Der Dude verändert was, indem er offen auf dem Marktplatz steht und schreit: Hier bin ich! So bin ich! Und hier bleib ich auch!

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Dort wo die Welt in Ordnung ist

Es ist warm. Es scheint die Sonne. Auf der Uni ist es stressig. Das heißt es ist Zeit die Wochenenden auf Open-Airs zu verbringen. Im Wald zu pumpenden Bässen tanzen. In der Nacht frieren und am Tag am Hitzetod sterben. Warmes Bier trinken und beste Freunde für eine Nacht finden.

Diesmal trieb es uns auf das Breakfest. Schon seit Jahren findet das Festival in Tschechien in einem kleinen Örtchen. An einem kleinen See finden sich Jahr für Jahr bassliebende Menschen ein und lassen sich für 4 Tage die Trommelfelder mit Acidtekno zerschießen.

Spontan und zwei Stunden vor offiziellen Beginn des Festivals beschließen wir hinzufahren und eine Stunde später sind wir schon am Weg in die Tschechische Pampa. Die ersten Bierdosen wurden aufgebrochen und die halbkaputten Autoboxen im knallroten VW eines Freundes spielt krachende Musik. Fast gelähmt von der Hitze und der fehlenden Klimaanlage fahren wir der Sonne entgegen. Lachend und schon jetzt treibend auf einer Wolke aus Unbeschwertheit. Immer dem Horizont entlang; soweit uns der Wind treibt.
Mit einem breitem Grinsen schaue ich aus dem Fenster. Tschechien ist kein Land das ich schön nennen würde, aber mit den Menschen auf dem Rücksitz und dem guten Wetter ist es wunderbar hier.

Nach vierstündiger Autofahrt kribbelte der Magen und bald die Nase. Zelte provisorisch aufgebaut. Vielleicht noch umgezogen. Wir konnten die Bühne schon sehen. Die Musik hören. Der Bass schrie nach uns.

jetzt endlich zur stage. Kommt schnell. wir müssen hin. sonst verpassen wir etwas.

Biergeschmack, Rauch in den Lungen und schon breitet sich alles vor unseren Augen aus. Im Gänsemarsch den schmalen Weg durch auf die Lichtung und das Zelt plus Bühne ist schon da. Nicht zum übersehen. Gefühle überschlagen sich. Alles auf einmal und doch gar nichts.

Freund: Jetzt gehts los!

lachen, springen, umarmen

Die ersten Menschen tanzen unter der schwächerwerdenden Sonne. Begrüßen die kommende Nacht voller Möglichkeiten. Der wummernde Bass fährt in unsere Körper. Wir sind angekommen. Zuhause für die nächsten paar Tage oder eigentlich für immer?

Das hier ist das wirklich Schöne an elektronischer Musik. Nichts ist geregelt, aber doch hat jeder seinen Platz. Diese hedonistische Oase ist der Beweis, dass wir keine Regeln brauchen um glücklich zu sein. Rücksicht und Freude und schon klappt das Zusammenleben ohne Streit. Wie hat unsere flüchtige Bekanntschaft in der ersten Nacht immer geschrien? positive Vibrations? positive Vibrations! Ja genau!
Ohne Plan und ohne Zeit ohne Regeln und ohne Verpflichtungen und trotzdem funktioniert hier alles. Dort wo Menschen Barfuß tanzen ist die Welt noch in Ordnung hat eine Freundin von mir einmal gesagt. Sie hatte so recht.

Ein Festival, und ich rede nicht von diesen Massenveranstaltungen die dir für eine Karte 200 Euro abknöpfen, ich spreche von aufblühenden Oasen auf denen du Menschen von aller Welt kennenlernst und manche verstehst und manche nicht, du dich aber trotzdem verstehst. Menschen die die Ferne suchen und sie an Orten wie diesen finden.

Hedonismus ist so schön, doch so verpönt. Was soll so schlimm sein aus der Realität auszutreten? Was ist falsch an Eskapismus. Nichts! Nichts ich sag es euch!

Eingetaucht in die Musik und Menschen. Völlig zufrieden und fröhlich. Verloren im Kopf und in der Welt, aber jetzt hier.

Es gibt hier keinen Ablauf an den wir uns halten müssen. Wir wissen meist selbst nicht was wir machen. Hier ein gemeinsamer Tanz dort eine geschnorrte Zigarette drüben jemand am Nasen auflegen. Die Zeit löst sich auf. Die Uhrzeiten verlieren an Bedeutung und der Timetable verliert jede Sekunde an Relevanz. Egal wer hier gerade auflegt die Person spielt herrlich und tanzbar und wunderschön.

Bekanntschaften mit neuen Menschen. Sofort Freundschaften schließen. Gespräche über intime Gedanken. Wir teilen hier alles. Unseren Proviant und unsere Geheimnisse; das gehört einfach dazu.

Kurze Verschnaufpause am Lagerfeuer. Die glühenden Punkte in den dunklen Sternenhimmel. Intime Gedanken über Liebe, Musik und den ganzen Rest.

Jetzt aber genug geredet! Eine Hand zieht mich zurück auf die Tanzfläche. Ich war noch nicht fertig – aber das hat noch Zeit. Später irgendwann. oder Morgen.

Die Sonne geht unter und wieder auf unter und wieder auf. Wir nehmen nicht recht viel Notiz davon. Was wir machen ändert sich nicht. Vielleicht am Nachmittag mal für ein paar Stunden im Wald schlafen. Den kühlen Waldboden riechen. Aber dann ganz schnell wieder zurück zur Bühne! Es spielt wieder ein gutes Set!

Einmal noch vor den Boxen stehen und sich von wummernden Bässen auffangen lassen. Verschiedenste Menschen ein Lächeln schenken und die Mundwinkel nicht runter kriegen. Jeden schlechten Gedanken verbannen aus deinem Kopf. Tanzen, sich bewegen. Endlich ankommen.

Frei sein.

Liebe spüren.

Glücklich sein.

Mehr Fragen als Antworten zum Thema Einsamkeit, Produktivität und Hirngespinste

Einsamkeit betrifft uns glaube ich alle. Vernetztheit hat uns mehr getrennt als verbunden. Das wird jetzt aber keine Verteufelung des Internets werden, weil Internet ist cool.

Aber sind wir als Gesellschaft vielleicht einfach das Problem? Verwechseln wir Einsamkeit mit Orientierungslosigkeit? Oder haben wir einfach zu wenig zu tun?

Wir leben vor uns hin. Arbeiten, studieren, machen Sport, treffen Freunde. Wie wir unsere Stunden verbringen ist fest eingeplant und nur selten fragen wir uns: Warum ist das eigentlich so? Warum fühlen wir trotz vollem Terminkalender dieses große Loch in uns?
Unsere Termine fühlen sich an wie Aufgaben die wir auf einer To-do-Liste abhaken müssen.  Als stünde jemand mit einem Messer hinter uns und flüstert uns schnaufend ins Ohr: „Wage es ja nicht das Treffen mit alten Schulfreunden zu versäumen oder ich serviere dir dein Herz auf einem Silbertablett.“ Aber warum fühlen wir uns dazu gezwungen was zu machen was uns eigentlich Freude bereiten sollte?

 

Diese Treffen und Aktivitäten sind doch die kleinen Bausteine aus denen unser Leben aufgebaut ist. Ist es nicht genau das was wir alle wollen? Die Zeit, die wir mit dem perfekten Menschen im perfekten Moment auf dem perfektem Foto verbringen. Das Leben, das uns durch Populärmedien versprochen wurde und die Realität nicht mithalten kann. Die echte Welt ist viel grauer als die neueste Netflixserie. Als hätte jemand die Farbpaletten ausgetauscht. Bunte Farben verblassen in Beige und grau. Geburtstagsfeiern sind langweiliger als das schwarze Quadrat.

Noch nie zuvor war eine Generation mehr darauf fokussiert im Moment zu sein, sich frei zu fühlen und jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde mit Erlebnissen zu füllen. Dieser Drang nach Freiheit und Leben sperrt uns aber im Umkehrschluss ein. Führt zu Depression, Isolation, Selbsthass und Misanthropie. Entspannte Samstagabende daheim verkommen zu einem Spießrutenlauf durch den Instagramfeed, wo alle dieses angebliche Leben DAS du so gerne haben möchtest führen. Nur du natürlich sitzt mit deinen dünnen Haaren, unreiner Haut und schlechten Noten daheim und kleckerst mit Käsesoße deine Jogginghose an. Aber warum ist es so schwer sich klarzumachen, dass alles nur Schein ist? Ich sehe mich selbst als halbwegs rationalen Menschen. Ich weiß, dass die Realität mehr abverlangt als in Filmen gezeigt wird.

In solchen Momenten ist es schwer sich klarzumachen das nicht das gesamte Leben aus perfekten Momenten bestehen kann. Zeit für sich ist wichtig. Zeit für Selbstentwicklung ist wichtig. Zeit an seinen Zielen zu arbeiten ist wichtig. All das passiert im Verborgenem. Weit abseits jeglicher Socialmediapostings.

 

Warum fehlt mir die Kraft für die so dringlich gebrauchte Zeit? Warum stehe ich mir selbst im Weg und verplempere meine kostbare Zeit mit unwichtigen Momenten, anstatt mich damit zu beschäftigen was ich in diesem Leben erreichen will. Ich liebe das Schreiben. So sehr. Ich liebe es Texte zu verfassen, doch ich mache es so selten. Habe ich innerlich Angst, dass sie sowieso niemand lesen will? Es fühlt sich an als wäre mein Zug schon abgefahren und ich versuche erst garnicht ihn noch einzuholen. Jede Person ist mir meilenweit voraus und es gibt keinen Weg sie einzuholen. Deshalb versuche ich es nicht.

Ich weiß, dass viel mehr dazu gehört, um erfolgreich zu werden als schön Essen zu gehen und jeden Abend eine Stunde lang an einem Text zu tüfteln. In Sex in the City funktioniert das vielleicht ganz gut, aber die Realität sieht ganz anders aus. Und das nicht nur weil Carrie sich mit EINER Kolumne im heutigen New York niemals diesen Lifestyle leisten könnte.

So Samstagabende voll Einsamkeit und viel Internet sind meist der Auslöser für eine Zeit voll Statik. Ich friere ein. Bemitleide mich selbst und schaffe nichts mehr.

In einem normalen Szenario würde mir meine Psyche keine Streiche spielen. Genau in den oben beschrieben Fall stellen sich diese Mechanismen aber quer und ich versinke in eine Spirale ganz, ganz weit nach unten. Mein Leben bekommt eine graue Tapezierung und alles ist scheiße. Alles ist nutzlos. Meine Texte sind Müll und unzusammenhängend und alles fällt mir schwerer als ich es erwartet hätte. Mein Leben fühlt sich an als hätte ich 100 Kilo Ballast mitzuschleppen und jeder Handgriff wird zur Tortur.

Alle Menschen rund um mir sind mit ihren perfekten Leben und perfekten Karrieren beschäftigt und ich fühle mich als würde ich an Ort und Stelle festwachsen. Einfrieren. Schimmel ansetzen.

Sofort beginne ich mich zu isolieren und an mir zu arbeiten. Meine Energie in etwas nützliches zu stecken und nicht in Selbstmitleid zu versinken. Schnell bemerke ich aber, dass das Bild in meinem Kopf nicht raus will und mein Projekt niemanden interessieren wird. Ich grabe das Loch tiefer und sprenge mich noch tiefer ins harte Gestein.

 

Die Gedanken die ich so gerne zum Ausdruck bringen würde, hindern mich daran das auch wirklich zu tun. Lieber starre ich für Stunden an die Decke als nur drei Wörter zu schreiben.

Ich will mich nicht darüber beschweren wie es ist. Ich weiß, dass ich mehr daran arbeiten muss. Nichts ist im Leben geschenkt und jede Person die den Anschein erweckt als wäre ihre Arbeit leichter, gibt einen falschen Eindruck. Der Weg ist für alle schwer. Manche verstecken es nur besser.

Meine Depression ist schon solange ein guter Freund von mir, aber hier fällt sie mir noch klarer in den Rücken als sonst. Sie hüllt mich ein und macht es für mich unmöglich auch nur eine Möglichkeit des potentiellen Schaffens zu kreieren. Das Bild eines Menschen der an einem Schreibtisch sitzt und schreibt schimmert hinter Milchglas.

Sie macht es für mich unmöglich mich hundertprozentig auf mein Schaffen zu konzentrieren. Habe ich doch noch unzählige Kämpfe mit mir Selbst durchzustehen. Alte Wunden müssen verschlossen werden. Ich muss die Blutung stillen bevor die Worte Sinn ergeben.

Vieles ist noch unklar bis auf eine Tatsache: Ich werde sicher nicht versuchen stehen zu bleiben. Auch wenn das Gefühl der Statik präsenter ist als der Erfolg so werde ich alles einreißen um nur die klitzekleinste Veränderung zu erreichen. Und sei es nur ein kleiner Sprung im Stein.

 

Ich bin jetzt auch auf Twitter

Selbstvermarktung, Selbstpräsentation, Selbstdarstellung selbst selbst selbst warum immer selbst und nicht wir? warum selbst und nicht mal du? Warum muss ich mich selbst zur Marke machen. Mich darstellen. Mein Inneres nach außen stülpen. Mir ein Image zulegen. Berechenbar sein. Einen Stil entwickeln. erkennbar werden. WIEDER erkennbar. Ein Unternehmen aus mir machen. Mein Leitbild formulieren. Meine Philosophie leben. Corporate identity als Persönlichkeit. Schlechtes auslöschen. Die bösen Seiten mit Filtern überdecken. Nur lachen nicht weinen. Nur lügen nicht erzählen. Warum muss ich das alles machen und warum will ich das?

Folgt mir trotzdem wenn ihr wollt auf Twitter: @drunkxcereal

zuhause//reflektieren

Ich habe ein paar Tage bei meiner Mutter und meinem Bruder verbracht. Habe auch alles gut überstanden, aber das ist nicht was ich euch heute sagen will.

Gerade habe ich den ersten Abend an dem keine Verwandten oder alte Freunde meine Zeit einnehmen und so habe ich durch mein altes Zeug gewühlt. Viel ist hier nichtmehr, weil vor kurzen fast alles einem Putzrausch meiner Mutter weichen musste. So wurde mein altes Zimmer ausgemalt und die Schubladen und Schränke sortiert und ausgeräumt.
In einer dieser Schubladen habe ich etwas gefunden, das gerade sehr gemischte Gefühle in mir aufkommen lässt. Ein altes Notizbuch aus meiner Zeit in der Oberstufe. Zu dieser Zeit war ich gerade an einer sehr seltsamen Stelle meines Lebens.
Ich bin halb unfreiwillig bei meiner Familie ausgezogen und in eine WG mit meiner besten Freundin. Die neugewonnenen Freiheiten machten mir nach kurzer Zeit schon ein bisschen zu schaffen und die Welt drückte mich zu Boden.
Ich war frei. Wollte Frei sein, doch wusste zur selben Zeit nicht was ich mit dieser Freiheit anfangen sollte.
Ich habe gerade einen Text gefunden der von einem Partywochenende erzählt, an dem ich Sonntagabends immernoch unruhig in meinem Bett gesessen bin. Der erste Teil ist nicht spektakulär. Ich erzähle von Alkohol, Speed, den verklatschten Freunden in der Wohnung meines besten Freundes. Einem Streit mit einer Person in der Wohnung. Doch der letzte Satz des Texts hat mich etwas nachdenklich gemacht. Genau in diesen letzten Worten hat sich mein gesamter geistiger Zustand in dieser Zeit widergespiegelt.
Ich schrieb: Vielleicht gehe ich dann noch wohin, wenn ich wirklich nicht schlafen kann. Dort finde ich vielleicht das wonach ich suche.  Zerissen und leer gleichzeitig. Komisches Gefühl.

 

Nur existieren will ich

Existieren in einer schnellen Welt aus flüchtigen Bekanntschaften. Den Weg bahnen durch Straßen, Terminen und Menschenmassen. Die geschützten vier Wände deines eigenen Reichs verlassen und verwundbar sein.

Angriffsfläche bieten für

Herzschmerz

Unfreundlichkeit

Sinnlosigkeit

Auf die Fresse fliegen, nur um dann wieder dasselbe Mantra zum x-tausendstenmal zu wiederholen: Nicht alle Menschen sind schlecht.

Es gibt gute unter vielen. Gute Menschen wie du und ich.

Das denkt sich jeder einzelne von ihnen. Auch die, die es nicht sind.

Doch wie definierst eins schlecht?

Der Mann der dich anrempelt könnte zu seiner sterbenden Mutter eilen. Die unfreundliche Kassenperson hat den ganzen Tag nur mit Unfreundlichkeit zu kämpfen und keine Freundlichkeit mehr über.

Die Welt hat diese Menschen zu dem gemacht was sie sind.

Doch bist du in einer Situation dies zu verurteilen?

Tanz mit dem Teufel oder der Umgang mit dem Rausch (Teil 2)

Nachdem ich in die Oberstufe kam, hatte ich endlich einen Grund mein gesamtes Sozialleben in die Stadt zu verlegen.
Die Bars und Clubs wurden also zu meinem zweiten Zuhause. So tanzte ich in verrauchten Bars zu abgedroschenen 90er Hits und verrenkte mir mein Genick auf Metalkonzerten.
So tauschte ich fast täglich das weiße kalte Licht der Leuchtstoffröhren gegen den gelben Schein der Straßenlaternen. In diesem Licht strahlte alles soviel schöner als bevor die Sonne noch schien. Die Nacht umhüllte mich und mein Blick verschleierte sich.
Wenn ich mit meinen Menschen um die Häuser zog, musste ich mir keine Gedanken um nichts machen. Wir hatten alle die selben Probleme somit musste keiner irgendwas erklären. Stress zuhause mit den Eltern, Schule oder Berufswahl. Alles war vergessen sobald der erste Schluck Wodka Bull aus dem milchigen Glas geext wurde.
In dieser Zeit lernte ich ziemlich viele zwielichtige Menschen kennen, trieb mich mit ein paar Kids herum die halb auf der Straße wohnten und machte ziemlich alles mit was sie auch getan haben.

Ich war völlig in meiner rebellischen Teenagerphase angekommen. Mit schwarzen Klamotten und allem. Ich war am besten Weg ein egozentrisches Arschloch zu werden. Ich änderte nicht nur mein Äußeres sondern auch mein Charakter nahm neue Züge an. Plötzlich war jeder aus meinen alten Freundschaftskreis vom Dorf mir unterlegen und sie wurden mehr und mehr zu den Hinterweltlern. Jetzt wo ich in der Stadt war, wusste ich natürlich wie das Leben wirklich ist.
Ich schwänzte die Schule, besoff mich am Tag und hab auch hier und da gekifft, doch ich hielt diesen Zustand nie lange aus. Entweder wurde ich sehr, sehr paranoid und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen oder ich schlief auf der Stelle ein.

So verbrachte ich meine Zeit also mit rebellischen Teenagereskapaden bis zu dem fatalen Tag 2 Monate nach meinem 18 Geburtstag.

Ich hatte gerade wieder ein wenig Kontakt mit alten Freunden vom Dorf und siehe da: So schlimm waren sie garnicht. Sie hatten sich inzwischen zu Bilderbuchkiffern entwickelt und waren  garnichtmehr so übel wie ich dachte. Außerdem wohnte ich ja nachwievor in dem Ort und es war praktisch nicht immer in die Stadt fahren zu müssen um etwas zu unternehmen.

Nach einiger Zeit erzählten sie mir von Teknoparties auf denen sie sich öfters herumtrieben und die Drogen die sie dort genommen haben. Die Geschichten interessierten mich sehr.

Kurz gesagt wollte ich unbedingt auch auf so eine Party, auch wenn der Metalhead in mir an dem Gedanken von elektronischer Musik zu weinen begann, war die Neugirde auf die Drogen größer.

So ging ich also auf meinen ersten Rave und schmiss mir das erste Mal in meinem Leben chemische Drogen ein. Ich hatte unglaublichen Respekt vor dem kleinen Ding und wusste erst garnicht wie ich mich verhalten soll. Ich wollte ja nicht unerfahren wirken. Das schlug aber gravierend fehl und ich quasselte fast ununterbrochen auf alle ein. Ich wollte wissen auf was ich mich hier eingelassen habe.
Ich erspar euch jetzt meine erste MDMA Erfahrung, da ich echt nicht finde, dass X noch mehr gehyped werden muss. Ja es ist geil, aber das wars auch schon.

Ich verliebte mich in Techno und die dazugehörenden Bewusstseinsveränderten Substanzen. Ich war total überwältigt von den neuen Wegen wie ich mir die Schädeldecke wegsprengen konnte. Mein bester Freund Alkohol wurde so ganz ganz schnell nach hinten getrennt und die schnellen Freunde Amphetamin, MDMA und Ketamin nahmen seinen Platz ein.
Ich weiß noch ziemlich gut als ich 2 oder 3 Monate später zum ersten Mal seit Langen wieder einen Rausch hatte und total verdutzt war als ich das bemerkte. Ich war nicht weniger fort als zuvor. Ich trieb mich wahrscheinlich sogar mehr durch die Straßen, doch ich trank keinen Alkohol mehr. Jedenfalls nicht mehr soviel wie zuvor.

Der Technobunker der Kleinstadt wurde so zu meinem zweiten zuhause. Es stellte sich auch schnell heraus, dass viele Menschen aus den Metalbars auch auf Raves gingen und so fand ich auch ohne Probleme Anschluss. Die Umwandlung begann aufs neue. Neue Kleidung, neue Frisur, neue Einstellungen. Ich musste mich ja schließlich in dieser neuen Welt anpassen.
Die Menschen hatten hier andere Vorlieben. Redeten über andere Themen und hassten einen anderen Schlag Menschen. Wenn man das so betrachtet sind Raver auch nur eine homogene Masse die aber wahrscheinlich am härtesten Versucht sich von den „Normalos“ abzuheben.

Meine bis zuvor noch so offene Art wurde zu einem antikapitalistischen Scheißdrauf. Jeder normale Mensch in der Schule oder meiner Verwandtschaft konnte da nicht mithalten. Sie wissen nicht was leben ist. Was es bedeutet die Welt ‚wirklich‘ zu sehen. Ich hatte den totalen Durchblick gewonnen und sehe durch ihre Fassade hindurch.
Ich kam mir nach jeder neuen Erfahrung mehr und mehr abgehoben vor. Ich verlor total aus den Augen was meine Ziele waren. Was ich erreichen will. Alles in meinen Kopf stellte sich auf den Kopf und nach ein paar Monaten war ich nicht mehr der alte.
Ich hatte einen total anderen Freundeskreis. Alle waren sie ständig am Raven und Drogen nehmen. Alle die das nicht mehr machten wurden mir zu langweilig. Entweder ich vernachlässigte sie oder sie kündigten mir die Freundschaft, weil sie nicht damit klarkamen was ich jedes Wochenende anstellte.
Jetzt war ich auf dem besten Weg mein Leben wegzuschmeißen, und steuerte geradewegs auf ein ernsthaftes Problem zu, doch ich war blind, sah die Gefahr nicht, geblendet vom bunten Stroboskoplicht.

(Fortsetzung folgt)